Lange ist's her, dass ich in diesem Blog etwas geschrieben habe. Doch ich habe mein Versprechen, diesen Blog wieder aufleben zu lassen, nicht vergessen.
Und somit habe ich nun die Ehre, hier niederzuschreiben, wie ich das Himmelfahrtswochenende 2018 verbracht habe.
Nämlich in Österreich..!
Los ging die spannende Fahrt am Donnerstag, den 10. Mai. Der Tag begann eher kühl, was mir entgegen gekommen ist, da ich eine Menge Kilometer Autobahn vor mir hatte. Mein Plan war, über Tschechien nach Österreich einzureisen, da ich in die westliche Umgebung von Wien musste.
Tags zuvor hatte ich schon das 10-Tage-Pickerl (auch Vignette genannt) beim ADAC gekauft und am Windschild von Silverstorm aufgeklebt.
Morgens um halb Zehn in Deutschland.. bei mir gab es nicht das berühmte Haselnuss-Schnittchen aus der TV-Werbung, sondern den satten, zufriedenen Sound meines Silverstorms, der sich hörbar freute, endlich wieder seine Reifen zu bewegen.
Innerhalb von Deutschland verlief die Autobahnfahrt unerwartet entspannt. Der von mir befürchtete Reiseverkehr war entweder schon weg.. oder noch gar nicht unterwegs. Kilometer um Kilometer rollten wir über das triste graue Band, ehe wir die Grenze zwischen Deutschland u. Tschechien erreichten. Alles ging flott zur Sache und dann begann das Drama.
Eine Baustelle nach der Anderen auf der tschechischen Autobahn. Inzwischen war das Thermometer auf gut 22 Grad geklettert.. die Sonne stand hoch am Himmel und sendete ihre Hitze hinab auf die kleine Motorradfahrerin, die sich weiterhin tapfer ihren Weg bahnte. Doch die immer wiederkehrenden Staus liessen meine Freude schnell verfliegen lassen und ein Gefühl von "Boar, wann ist das endlich zu Ende" breitete sich quälend in mir aus. Der Gedanke, den einen oder anderen tschechischen Autofahrer aus seiner Blechbüchse zu ziehen und den Kopf mal gegen die Leitplanke neben sich zu ditschen nahm unerwartete Dimensionen an.
Mein Navi führte mich trotz des Gewusels routiniert durch Prag hindurch und zum ersten Mal musste ich mir eingestehen, dass ich per Strassenkarte mich hier wohl heillos verfranst hätte. Doch durch das technische kleine Helferlein, über welches ich ab u. an gerne zu schimpfen wage, war hier all seine vielen Cents wert.
Wieder auf der Autobahn zurück wurde ich auch gleich wieder von den Fahrkünsten der Einheimischen eingeholt. Also Autobahnfahren inkl. Baustelle scheint wirklich nicht ihr Ding zu sein.
Später als geplant erreichte ich die Grenze Tschechien - Österreich. Nach erfolgreicher Überfahrt ging es auf nahezu leerer Autobahn weiter. Wo waren die denn plötzlich alle hin, die mir eben noch den Weg versperrten? Egal, ich zupfte etwas am Gasgriff, während ich peinlichst genau darauf achtete, nicht gross über 130 km/h zu kommen - genauso wie in Tschechien. Auch hier erwies mein Navi sich als hervorragendes Warnmittel - es zeigte mir immer an, wenn ich deutlich zu schnell war.
Gegen kurz vor 2o.oo Uhr trudelte ich dann am Zielort ein und wurde dort von einer breit grinsenden Gastgeberin empfangen.
(Anmerkung: wir haben uns zuvor noch nie live gesehen.. immer nur geschrieben u. uns Sprachnachrichten ausgetauscht)
Schnell die Sachen abgerödelt; das Gästezimmer bezogen, nachdem ich die beiden Wauzis namens Woody und Cas begrüsst hatte (wobei Cas sich schüchtern unterm Schreibtisch verzogen hat u. immer wieder neugierig hervorblinzelte)
Gegen 21.3o Uhr haben wir dann alle das Bett aufgesucht. Die Strecke von ca 8ookm steckte mir dann doch in den Muskeln und so streckte ich mich mit einem zufriedenen Seufzen auf meinem Gästelager aus und schlummerte auch gleich weg.
Und somit habe ich nun die Ehre, hier niederzuschreiben, wie ich das Himmelfahrtswochenende 2018 verbracht habe.
Nämlich in Österreich..!
Los ging die spannende Fahrt am Donnerstag, den 10. Mai. Der Tag begann eher kühl, was mir entgegen gekommen ist, da ich eine Menge Kilometer Autobahn vor mir hatte. Mein Plan war, über Tschechien nach Österreich einzureisen, da ich in die westliche Umgebung von Wien musste.
Tags zuvor hatte ich schon das 10-Tage-Pickerl (auch Vignette genannt) beim ADAC gekauft und am Windschild von Silverstorm aufgeklebt.
Morgens um halb Zehn in Deutschland.. bei mir gab es nicht das berühmte Haselnuss-Schnittchen aus der TV-Werbung, sondern den satten, zufriedenen Sound meines Silverstorms, der sich hörbar freute, endlich wieder seine Reifen zu bewegen.
Innerhalb von Deutschland verlief die Autobahnfahrt unerwartet entspannt. Der von mir befürchtete Reiseverkehr war entweder schon weg.. oder noch gar nicht unterwegs. Kilometer um Kilometer rollten wir über das triste graue Band, ehe wir die Grenze zwischen Deutschland u. Tschechien erreichten. Alles ging flott zur Sache und dann begann das Drama.
Eine Baustelle nach der Anderen auf der tschechischen Autobahn. Inzwischen war das Thermometer auf gut 22 Grad geklettert.. die Sonne stand hoch am Himmel und sendete ihre Hitze hinab auf die kleine Motorradfahrerin, die sich weiterhin tapfer ihren Weg bahnte. Doch die immer wiederkehrenden Staus liessen meine Freude schnell verfliegen lassen und ein Gefühl von "Boar, wann ist das endlich zu Ende" breitete sich quälend in mir aus. Der Gedanke, den einen oder anderen tschechischen Autofahrer aus seiner Blechbüchse zu ziehen und den Kopf mal gegen die Leitplanke neben sich zu ditschen nahm unerwartete Dimensionen an.
Mein Navi führte mich trotz des Gewusels routiniert durch Prag hindurch und zum ersten Mal musste ich mir eingestehen, dass ich per Strassenkarte mich hier wohl heillos verfranst hätte. Doch durch das technische kleine Helferlein, über welches ich ab u. an gerne zu schimpfen wage, war hier all seine vielen Cents wert.
Wieder auf der Autobahn zurück wurde ich auch gleich wieder von den Fahrkünsten der Einheimischen eingeholt. Also Autobahnfahren inkl. Baustelle scheint wirklich nicht ihr Ding zu sein.
Später als geplant erreichte ich die Grenze Tschechien - Österreich. Nach erfolgreicher Überfahrt ging es auf nahezu leerer Autobahn weiter. Wo waren die denn plötzlich alle hin, die mir eben noch den Weg versperrten? Egal, ich zupfte etwas am Gasgriff, während ich peinlichst genau darauf achtete, nicht gross über 130 km/h zu kommen - genauso wie in Tschechien. Auch hier erwies mein Navi sich als hervorragendes Warnmittel - es zeigte mir immer an, wenn ich deutlich zu schnell war.
Gegen kurz vor 2o.oo Uhr trudelte ich dann am Zielort ein und wurde dort von einer breit grinsenden Gastgeberin empfangen.
(Anmerkung: wir haben uns zuvor noch nie live gesehen.. immer nur geschrieben u. uns Sprachnachrichten ausgetauscht)
Schnell die Sachen abgerödelt; das Gästezimmer bezogen, nachdem ich die beiden Wauzis namens Woody und Cas begrüsst hatte (wobei Cas sich schüchtern unterm Schreibtisch verzogen hat u. immer wieder neugierig hervorblinzelte)
Gegen 21.3o Uhr haben wir dann alle das Bett aufgesucht. Die Strecke von ca 8ookm steckte mir dann doch in den Muskeln und so streckte ich mich mit einem zufriedenen Seufzen auf meinem Gästelager aus und schlummerte auch gleich weg.
