29. - 30. Mai 2021: Mittelpunkt Deutschlands

 Dieses Wochenende ging es einen Schritt weiter in Richtung Normalität. Dieses Wochenende war endlich mal wieder eine längere Tour geplant, bei der wir auch eine Übernachtung eingeplant hatten.


Samstag morgen gegen 10 Uhr traf ich mich mit Markus, der bereits die ersten 2 Std. Anfahrt hinter sich hatte. Schnell noch einen Kaffee gegönnt u. die Blase entleert - und dann ging's los ins Abenteuer.

Warm eingemummelt ging's los. Das Thermometer sagte zwar 11 Grad aus, aber gefühlt waren es dann Temperaturen knapp über Null.... *brrrr *

Über kleinere Landstrassen fuhren wir gen Süden, bis wir in Bodensee ankamen. Dort gibt es einen kleinen See, an dem wir unsere Mittagspause verbrachten. Frisch gestärkt (und einem Statusbild für WhatsApp) ging es weiter Richtung Niederdorla, wo wir uns den "Mittelpunkt Deutschland" anschauen wollten.

Dort trafen wir dann auf Doris u. Oliver, die mit Markus befreundet sind. Die Beiden sind mit zwei Yamaha XT 500 unterwegs - Repsekt *Daumen hoch *

Gemeinsam rollten wir dann in Richtung Campingplatz "Werratal Naturcamp Meinard", welchen wir nach einem Eis- und Tankstopp dann erreichten.

Anfangs gab es dort ein paar Unstimmigkeiten, da der Platz erst seit Pfingsten wieder geöffnet u. daher sich noch nicht komplett neu aufgestellt hatte, was die C.-Vorschriften anging. Es stand auf der Homepage, dass man dort vor Ort einen C.-Test machen könne. Nun musste diese Person erstmal heranzitiert werden. Ich selbst hatte in weiser Voraussicht den Test schon in Wolfsburg in einem Drive-In machen lassen und konnte somit das negative Ergebnis vorweisen.

Während die 3 sich also noch testen liessen, machte ich mich schonmal dran, das Motorrad abzuladen und das Gerödel an den Platz zu bringen, den wir uns ausgesucht hatten.

Endlich waren auch Markus, Doris u. Oliver fertig und nachdem wir uns in/mit den Zelten gemütlich eingerichtet hatten, gingen wir aus 'Nahrungssuche'. Zum Glück war in der Nähe ein sog. beach-Kiosk, wo wir dann noch ein paar kulinarische Leckereien u. ein paar Flaschen Bier in unseren Eigentum bringen konnten.

Den Abend verbrachten wir mit interessanten u. lustigen Gesprächen, ehe wir dann den Weg ins Zelt bzw in den Schlafsack antraten.

Die Nacht wurde offen gestanden arschkalt *brrr * Jeder der Camper hat am nächsten Morgen erzählt, dass er/sie gefroren habe. Gut, dann waren wir immerhin nicht alleine mit diesem Gefühk.

Nachdem wir langsam die inneren Systeme hochgefahren u. uns einen heissen Kaffee gegönnt hatten, ging es ans Aufrödeln.

Eine Stunde später war's dann soweit: der Zeitpunkt des Abschieds nahte. Während Doris u. Oliver wieder in Rtg. Süden mussten, führte Markus' und mein Weg nach Norden.

Wieder hangelten wir uns über kleine Landstrassen Rtg Norden. Der Blick auf die hellgelb blühenden Rapsfelder mit einem wunderschön blauem Himmel war grandios. Immer wieder wanderte Markus' Daumen in die Höhe, um mir zu zeigen, wie genial er den Anblick fand. Auch ich war total begeistert von der Landschaft und den schönen Strassen, auf denen uns trotz des sonnigen Wetters kaum Motorradfahrer entgegen kamen.

Gegen ca. 16:30 Uhr trennten sich dann auch Markus' und mein Weg. Während ich nur noch knapp 30km vor mir hatte, musste Markus noch 2 Stunden durchfahren. Ca 19 Uhr und dann kam die erlösende Nachricht, dass Markus nun auch heile daheim angekommen sei.


Gemeinsam mit meinen Jungs chillte ich dann bei einem leckeren Bier den Abend durch - und ging dann relativ früh in mein (warmes..!) Bettchen *grins *

Fazit: das müssen wir auf jeden Fall wieder machen..!