25 Jahre Bikerfrühstück Wolfsburg
Was einst mit einem sonntäglichen Frühstück und einer anschliessenden Motorradtour begann, wird heute immer noch weitergelebt, indem man 1x im Monat auf einem Sonntag eine Motorradtour fährt und anschliessend noch irgendwo einkehrt - oder nach Hause fährt.
Freitag, der 09. Juli 2021
Heute trafen sich die "Mitglieder" vom Bikerfrühstück Wolfsburg, um in verschiedenen Gruppen loszufahren. Leider war Petrus uns nicht gnädig gestimmt, sondern liess mit jedem Kilometer, den wir fuhren, immer mehr Regen zur Erde herniederprasseln. Tapfer, wie wir Bikerfrühstückler aber sind, plünnten wir uns in die Regensachen - und fuhren einfach weiter.
Ursprünglich war geplant, am Kyffhäuser eine leckere Bratwurst zu uns zu nehmen und unseren vierten Mitfahrer auszusammeln, doch aufgrund des miesen Wetters war der Grill geschlossen - verständlich. Also fuhren wir weiter bis nach Bad Frankenhausen, wo wir uns dann bei der HEM-Tankstelle in den Gästebereich setzen durften, nachdem wir uns registriert hatten. (Hierfür nochmal meinen herzlichsten Dank, denn so hatten wir die Möglichkeit, uns in Ruhe zu stärken). Kurze Zeit später trudelte dann auch unser "verlorener Sohn" ein und nachdem wir alle nochmal schnell die Pipirunde gemacht hatten, konnten wir weiter.
Aufgrund der Wetterlage hatte ich mich dazu entschieden, den quasi direktesten Weg 'ohne Autbahn' zu nehmen. Je
südlicher wir kamen, desto geschwungener wurden die Strassen. Leider
konnten wir es bedingt durch den Regen nicht so auskosten, wie wir es
gerne getan hätten. Jetzt galt es nur noch 'ankommen' und aus den nassen
Sachen raus.
Nach ca 320km kamen wir pitschepatschenass bei Klaus u. Ute in Pfarrweisach an. Dort, wo wir schon seit gut 20 Jahren zu Pfingsten eingekehrt waren, trugen wir auch heute unsere triefenden Taschen u. Koffer hinauf in die Zimmer. Nach und nach trudelten die einzelnen Gruppen ein, die unterschiedliche Routen gefahren waren. Das freudige "Hallo" tönte nun über den Parkplatz und durch den Eingangsbereich des Gasthofes, wo Ute bereits eifrig damit beschäftigt war, die Zimmerschlüssel zu vergeben.
Im Gasthof "Zum goldenen Adler" kann man noch familiäre Herzlichkeit u. den unterfränkischen Charme der Gastleute erleben. Mit Hingabe zum Gast wird dort für das leibliche Wohl gesorgt und nicht umsonst gibt es bei uns den Spruch: "Wer bei Ute u. Klaus hungrig bleibt, der hat was falsch gemacht..!". Hier ist das Wohlbefinden des Gastes oberes Gebot.
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Samstag, der 10. Juli 2021
Gegen 8 Uhr hiess es erstmal gemütlich u. reichlich Frühstücken. Von verschiedenen Sorten Wurst u. Käse über gekochte, verrührte u. gebratene Eier bis hin zu verschiedene Sorten Joghurt war nahezu alles dabei, was das Herz begehrt.
Nachdem wir uns Alle reichlich gestärkt hatten, wurden die Touren bekannt gegeben. Rasch fand ich meine Gruppe und nachdem wir einen Startzeitpunkt ausgemacht hatten, verschwand ich nochmals in meinem Zimmer, um mich umzuziehen und meinen Tankrucksack zu bestücken.
Pünktlich zur Startzeit war ich dann wieder am Motorrad und los gings..! Erst wurde in Ebern getankt, damit wir alle eine lange Zeit ohne Spritaufnahme durchhalten können. Anschliessend ging es über kleinere Strassen durch die Gegend. Da ich nicht wusste, wohin es ging, rollte ich an vorletzter Stelle hinterher - gefolgt von Matthias, mit dem ich früher auch schon viel Motorrad gefahren bin, so dass man sich vom Fahrstil her schon kannte.
Wir legten einen kurzen Zwischenstopp am Turm ein, wo Manche von uns hinaufkraxelten. Als sie wieder unten waren, vernahm ich etwas von 180 Stufen *uffz*
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Sonntag, der 11. Juli 2021
Heute war wieder Abreise angesagt. Der Blick zum Himmel zeigte, dass uns zumindest am Vormittag noch der Regen begleiten würde. Also packten wir uns gleich von Anfang an in Regenklamotten, um trocken zu bleiben.
Vorher musste noch das obligatorische Gruppenfoto gemacht werden - dann wurde es unruhig auf dem Hof. Mehrere Gruppen starteten zur Heimfahrt und schneller als gewollt leerte sich der Hof.
Da ich persönlich Regenfahrten nicht sonderlich mag, stellte ich beim Navi "schnellste Route ohne Autobahn" ein und los ging es. Entgegen der Hintour hatte ich heute nur einen Mitfahrer, bei dem ich aber keine Angst haben musste, dass er mir verloren gehen würde.
Auf Hälfte der Strecke gewann dann endlich die Sonne Oberhand und wir konnten die Regenklamotten endlich ausziehen. Wesentlich befreiter fuhren wir die restlichen Kilometer, ehe wir uns trennen mussten, da die letzten Kilometer zum Heimatort dann doch in verschiedene Richtungen gefahren werden mussten.
Ein super schönes Wochenende ging viel zu schnell vorbei.
25 Jahre Bikerfrühstück Wolfsburg - auf die nächsten 25 Jahre..!

